“Alte Flamme, neues Feuer“ von L.A. Witt

“Alte Flamme, neues Feuer“ von L.A. Witt

@ L.A. Witt | Cover

Marcus und Reuben haben sich vor sechs Jahren getrennt, sind aber noch immer befreundet und arbeiten in derselben Firma. Bei der Weihnachtsfeier kommen sie sich wieder näher … zusammen mit Reubens Ehefrau … und danach ist es anders zwischen ihnen. Vor allem als dann noch rauskommt, dass sich Reuben und seine Ehefrau scheiden lassen.

Marcus und Reuben gehen sich aus dem Weg, aber nachdem sie eine gemeinsame Reise unternehmen müssen, ist das dort nicht mehr möglich. Noch dazu müssen sie sich ein Zimmer teilen. Es kommt wie es kommen muss und sie verbringen noch eine gemeinsame Nacht, nur stehen noch immer so viele Dinge zwischen ihnen, die sie zuerst lösen müssen. Denn, obwohl sie füreinander noch immer Gefühle hegen, müssen sie einige Hürden überwinden.

Ich bin bei den beiden etwas zwiegespalten, ich mochte Marcus und Reuben, war aber irgendwann von dem ständigen hin und her einfach so sehr genervt, dass ich sie am liebsten erschlagen hätte. Die beiden passen nämlich wirklich perfekt zusammen und man spürt, dass sie einander sehr viel bedeuten, aber dadurch dass sie so gut wie nie den Mund aufbekommen – und wenn, drücken sie sich falsch aus – machen sie alles nur noch komplizierter und schlimmer.

Die Geschichte an sich handelt wirklich davon, dass die beiden den Schritt wagen über ihre Gefühle und Ängste zu sprechen. Man merkt, wie schon erwähnt, dass sie sich sehr viel bedeuten, und das wissen sie auch, aber sie haben einfach einige Baustellen, die sie zuerst klären müssen um überhaupt einen Schritt weitergehen zu können. Gerade für Reuben ein mutiger Schritt, da er sehr introvertiert ist und nur sehr schlecht über seine Gefühle sprechen kann.

Dennoch verschafft uns L.A. Witt ein wunderbares Happy End, das mich dann auch ein wenig versöhnt hat. Trotzdem war es stellenweise für mich einfach zu frustrierend. Nichts desto trotz kann ich die Geschichte weiterempfehlen. Auch die Übersetzung finde ich sehr gelungen und war flüssig zu lesen.

Weitere Meinungen zum Buch findet ihr bei Laberladen.

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