“Perfekt” von M.A. Church

“Perfekt” von M.A. Church

@ Dreamspinner Press | Cover

Cupid – der Gott der Liebe – hat sich selbst zur Aufgabe gemacht, Jeff, dem Besitzer eines Hotels samt Casino, davon zu überzeugen, dass es die Liebe für ihn gibt. Und dafür ist sich Cupid nicht zu schade, selbst in die Rolle des Verführers zu schlüpfen. Als Cam läuft er Jeff über den Weg als jemand einen riesigen Jackpot in Jeffs Casino gewinnt.

Und Jeff kann seine Augen nicht von Cam lassen. Nur, dass Cam nicht nach seinen Regeln spielt und Jeffs ganzen Bild von sich selbst völlig auf den Kopf stellt. Nur ist das nicht alles, denn Cam hat auch eine dunkle Seite, eine gefährlich Seite namens Jealousy, das grünäugige Monster, und wehe, es erwacht.

Es ist zwar schon länger her, dass ich den ersten Band gelesen habe, aber er hat mir relativ gut gefallen, weshalb ich mir auch den zweiten Band geholt habe. Dieser geht mehr ins Paranormale als Band 1, was ich aber nicht weiter schlimm finde.

Die Annäherung von Jeff und Cam hat mir gut gefallen, vor allem da Cam völlig anders vorgeht als es Jeff von den Männern gewöhnt ist. Mit dem muss er selbst, der eigentlich immer alles unter Kontrolle haben möchte, erst mal klarkommen. Die beiden passen meiner Meinung nach sehr gut zusammen und Cam weiß genau, was er möchte, nämlich dass Jeff die Kontrolle abgibt und endlich versteht, dass es auch für ihn die Liebe gibt.

Ein großes Problem ist natürlich Cams Herkunft, denn wie soll er Jeff erklären, dass er eigentlich der Gott der Liebe ist? Und wie soll er ihm erklären, dass er extrem eifersüchtig werden kann. Und zwar so extrem, dass er sich in Jealousy, seine dunkle Seite, verwandeln kann, die Wut und Zerstörung bringt. Und dann ist da auch noch Zeus, der ganz und gar nicht von der ganzen Sache angetan ist, denn wie zum Teufel kommt Cupid auf die Idee, einen Menschen an sich zu binden. Das führt natürlich zu viel Chaos und einer kleinen Intrige.

Toll fand ich auch Mo, auch genannt Morpheus, der Gott der Träume, der es auf Zygi, dem anderen besten Freund von Jeff, abgesehen hat. Vor allem da er so süß unbeholfen und naiv manchmal war, aber, wenn er gebraucht wurde immer zu Stelle war.  Ich freu mich daher schon auf Band 3, wo man mehr über Zygi und Mo erfährt.

Die Übersetzung ist leider nicht so gelungen und ließt sich manchmal sehr holprig und auch unrund. Das fand ich sehr schade, da ich auch das Original kenne und das um einiges flüssiger zu lesen war.

Trotz allem möchte ich aber eine Leseempfehlung aussprechen, vor allem wenn man schon von Band 1 begeistert war.

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