„Vertrauen zum Mitnehmen“ von Renae Kaye

„Vertrauen zum Mitnehmen“ von Renae Kaye

@ Cursed Verlag | Cover

Kee hat sich ein Jahr lang – nachdem seine letzte Beziehung in die Brüche ging, da ihn sein Ex-Freund schlug – eingeigelt und sich auch von seinen Freunden fergehalten. In diesem Jahr hat er sich verändert – innen und außen – und fühlt sich damit sichtlich wohl, so wohl, dass er sich wieder in die Szene stürzt. Dort lernt er Tate kennen, ein Twink wie er im Buche steht, und somit eigentlich gar nicht seinem eigentlichen Beuteschema entsprechen würde. Doch Tate zieht ihn an wie die Motte vom Licht angezogen wird, und Kee erlebt eine Überraschung, mit der er nicht gerechnet hätte.

Ich musste unbedingt den zweiten Band lesen, nachdem ich von „Herz zum Mitnehmen“ schon so begeistert war. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich mochte Kee und Tate auf Anhieb und vor allem ihr Kennenlernen zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, weil es einfach sehr gut zu den beiden passt. An und für sich sollte es nur ein One-Night-Stand werden, aber wie es im Leben oft so läuft, kommt es einfach anders. Denn Tate und Kee verstehen sich so gut, dass sie sich immer wieder treffen und sich daraus mehr entwickelt.

Beide haben ihre Säckchen zu tragen, so ist Kee relativ unsicher nach einem unschönen Erlebnis mit seinem Ex-Freund, und das Erlebnis kommt auch immer wieder hoch. Ebenso hat Tate auch so seine Probleme, denn arbeitstechnisch ist er immer wieder von Schönheiten und Models umgeben und möchte natürlich unbedingt mithalten – auch auf Kosten seines Körpers. Klingt eigentlich nach Drama, oder? Aber weit gefehlt, so wie schon Band 1 ist Band 2 eine Wohlfühlgeschichte ohne besondere Dramen. Wobei ich auch ehrlich gestehen muss, dass mir die Probleme von Kee und Tate teilweise einfach zu wenig angeschnitten und bearbeitet wurden. Da hätte ich mir auf jeden Fall mehr gewünscht.

Alles in allem hat mir „Vertrauen zum Mitnehmen“ aber sehr gut gefallen, auch wenn Band 2 nicht an „Herz zum Mitnehmen“ rankommt. Jay und Liam sind und bleiben meine absoluten Lieblinge. Weshalb ich auch sehr glücklich darüber war, dass die beiden auch eine etwas größere Rolle in dieser Geschichte eingenommen haben und man sieht, wie sich deren Beziehung entwickelt hat.

Trotz meines kleinen Kritikpunkts kann ich die Geschichte aber definitiv empfehlen.

Weitere Meinungen gibt’s bei Laberladen, ElMa, Mathilda und GayLesen.

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