“Wie Hund und Katze” von BA Tortuga

“Wie Hund und Katze” von BA Tortuga

Ein Roman aus der Zufluchtsort-Reihe

@ Dreamspinner Press | Cover

Sam, eine Werkatze, hatte es in ihrem Leben nicht leicht. Aufgewachsen in einem Werwolf-Rudel wurde er nie wirklich von diesem akzeptiert – mit Ausnahme gewisser Teile seiner Familie und seines besten Freundes Pete – und ging daher in die große Stadt, wo er jedoch auch nicht akzeptiert wurde, immerhin haftet der Geruch von Wolf auf ihm. Aufgrund eines Todesfalles kehrt Sam zurück zum Rudel und trifft dort auf Gus, einem griesgrämigen Einzelgänger, der ihn in der Kindheit ständig geärgert hat.

Doch irgendwas ist zwischen den beiden, denn sie kommen einfach nicht voneinander los, obwohl sie noch so sehr dagegen ankämpfen. Nur ist das nicht ihr einziges Problem und als dann auch noch Werkatzen jagt auf Sam machen, geht es um Leben und Tod.

Ich mag viele von BA Tortugas Büchern, doch diese konnte mich leider nicht überzeugen. Der Grundplot ist nicht schlecht und hat mich wirklich angesprochen, doch die Entwicklung der Charaktere blieb für mich leider etwas blass. Ich konnte weder mit Sam noch mit Gus eine richtige Verbindung aufbauen und daher viel es mir auch sehr schwer die gegenseitige Anziehung zu sehen und zu spüren. Ich hätte mir hier definitiv mehr Fokus auf die Gefühle der beiden gewünscht und weniger Sexszenen, die mir hier eindeutig zu häufig vorkamen.  Das hat der Entwicklung der Charaktere definitiv geschadet.

Der Plot hat für mich einige Lücken, die am Ende auch nicht geklärt wurden, die es aber mit einem Satz hätten sein können. Andere Dinge gingen mir dann wieder zu schnell und die Geschichte raste dann nur so dahin. Von daher konnte sie mich leider nicht mitnehmen, was ich wirklich schade fand, denn wie gesagt, die Grundidee hat mir nämlich wirklich gut gefallen.

Die Kurzgeschichte In der Hundehütte war dann etwas besser. Hier geht es darum, dass Sam und Gus Urlaub machen und auf dem Heimweg vier Kinder treffen, deren Rudel von Wilderern getötet wurde. Ich mochte die Kinder, ich mochte diese kleine Geschichte, und vor allem ist sie ein Übergang zum nächsten Teil der Serie. Und sie hat mich definitiv zu der Entscheidung gebracht, den nächsten Teil zu lesen, denn wenn sich der wie die Kurzgeschichte entwickelt, dann dürfte mir dieser Band auf jeden Fall um einiges besser gefallen als Band 1.

Ich tu mir jetzt wirklich schwer mit einer Leseempfehlung. Von daher sage ich einfach mal: Wer es lesen möchte, soll es lesen. Wer mit Gestaltwandlern allgemein wenig anfangen kann, sollte es wohl besser bleiben lassen.

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