„Der Gefährte des Wolfes: William“ von Rhianne Aile

„Der Gefährte des Wolfes: William“ von Rhianne Aile

Nachdem ich die Geschichte um Tristan regelrecht verschlungen habe, wartete ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil wo Will, Tristans Zwillingsbruder, zu einer Rettungsaktion aufbricht, die ihm mehr gibt, als er sich jemals hätte träumen lassen.

Will und Raul machen sich auf die Suche nach Raul’s verschwundenem Zwillingsbruder, da dieser anscheinend der Magie der Hexe Sienna, zum Opfer gefallen ist. Die Suche gestaltet sich nicht schwierig und Richard wird bald gefunden. Doch dieser kann sich an nichts erinnern, was seinen Wolf trotzdem nicht davon abhaltet in Will seinen Gefährten zu finden. Dieser Anziehungskraft können sich beide Männer nicht verwehren und landen bald zusammen im Bett (wovon Raul am Anfang nicht wirklich begeistert ist). Hierbei gelingt es Will, Richard die Erinnerungen zurückzugeben. Richard macht sich, nach der gemeinsamen Nacht mit Will, alleine auf den Weg um sich Sienna zu stellen, und um diese zur Rechenschaft zu ziehen, um so frei für Will zu sein. Am Anfang sieht es noch recht gut aus, doch Siennas Macht ist weit größer als man angenommen hat und seine menschliche Seite verfällt wieder ihrer Magie. Doch Raul und Will sind schon auf den Weg zu Rauls altem Rudel, nur werden sie es schaffen Richard noch einmal von Sienna zu befreien?

Der Schreibstil hat mir, wie beim ersten Buch sehr gut gefallen, sodass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. Das lag aber natürlich auch an dem Plot und den tollen Protagonisten, die ich natürlich in mein Herz geschlossen habe. Trotzdem hätte ich es schön gefunden, wenn man Sienna etwas mehr Spielraum gegeben hätte. Man erfährt fast nichts über ihre Motive und ihrem wirklichem Ziel, nur solche kleinen Bruchstücke und das fand ich natürlich sehr schade. Dadurch bleibt es teilweise etwas schwammig. Ich hätte auch mit einem größeren Aufeinandertreffen von Sienna und Will gerechnet, doch das viel etwas kleiner aus, als erwartet.

Ebenso hätte ich gerne eine längere Aussprache bei Raul und Richard gesehen, denn irgendwie kam mir diese Szene zu kurz vor, wenn man bedenkt, was denn eigentlich zwischen ihnen gestanden ist.

Die Mischung aus Spannung, Erotik, Romantik und ein klein wenig Drama fesselt einen, sodass man auch über diese Kleinigkeiten hinwegsehen kann und auf seine vollen Kosten kommt. Trotz der kleinen Kritikpunkte möchte ich dieses Buch aber jedem ans Herz legen und vergebe daher eine Leseempfehlung.

Weitere Meinungen zum Buch gibt’s bei GayLesen und Like A Dream.

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