„Die Spürnasen“ von T.A. Moore

„Die Spürnasen“ von T.A. Moore

@ Dreamspinner Press | Cover

Special Agent Javi Merlo und K-9 Deputy Cloister Witte hatten schon miteinander zu tun und sind sich beinahe schon gegenseitig an die Gurgel gesprungen. Sozusagen die besten Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit. Doch hilft nichts, als ein Junge spurlos verschwindet, müssen sie sich zusammenraufen.

Ich würde jetzt gerne sagen, dass ich Javi von Anfang an mochte, aber das wäre gelogen. Er ist nämlich ein Arschloch und dieser Meinung ist auch Cloister Witte, dennoch müssen er und sein Such- bzw. Spürhund Bourneville mit ihm auskommen und zusammenarbeiten. Obwohl sich die beiden nicht ausstehen können, gibt es zwischen ihnen eine sexuelle Spannung, der sie auch irgendwann nachgeben. Ändert aber nichts an ihren Umgang miteinander, was ich wirklich herrlich erfrischend fand. Es ist keine normale Romanze – es gibt kein Liebesgesäusel und die Sexszenen sind relativ spärlich, was ich aber wirklich toll finde. Die beiden schenken sich überhaupt nichts und doch ergänzen sie sich irgendwie.

Das Hauptaugenmerk wird auf den Fall gelenkt, und der ist wirklich gut ausgearbeitet. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Entführer ist. Leider erfährt man auch relativ wenig von den beiden Protagonisten, da es aber eine Serie werden wird, habe ich die Hoffnung, dass sich dies ändert. Vor allem ihre Vergangenheit betreffend. Es gibt auch kein “sie reiten zusammen den Sonnenuntergang entgegen”, aber das hätte zu den beiden auch nicht gepasst. Der größte Pluspunkt ist definitiv Bourneville. Ich liebe diesen Hund!

Eine klare Leseempfehlung. :-)

Weitere Meinungen zum Buch gibt’s bei Risa und Matty und Laberladen.

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