“Butterfly Hunter” von Julie Bozza

“Butterfly Hunter” von Julie Bozza

Band 1 der Serie Butterfly Hunter

@ Julie Bozza | Cover

Eigentlich sollte es ein normaler, einfacher Job für Dave sein – einen Engländer, der eine unbekannte Spezies von Schmetterlingen finden möchte, durch den Busch zu führen. Aber schon der Anfang am Flughafen ist alles andere als normal und Nicholas ist auch kein gewöhnlicher Tourist. Die Reise entwickelt sich nicht so wie es sich Dave erwartet hat und irgendwie wollen auch die Schmetterlinge nicht gefunden werden.

Die beiden verbindet etwas – ob Dave möchte oder nicht, und mit jedem Tag mehr wird es stärker. Und während er Nicholas beizubringen versucht im Outback zu überleben, muss auch er sich eingestehen, dass er noch was lernen kann – und zwar, dass man manchmal, wenn man etwas sehr wichtiges versucht zu finden, es einfach nicht finden sollen möchte.

“Even ugly creatures feel love, you know. Even ugly creatures can create beauty.”

Wow. Wow. Wow. Es fällt mir gerade sehr schwer passende Worte zu finden, da mich diese Geschichte einfach nur auf besondere Weise gepackt hat, sodass ich sie in einem Rutsch lesen musste. Sie hat eine ganz eigene Stimmung, Atmosphäre. Und eigentlich, wenn wir ehrlich sind, was soll man schon von einem Buch erwarten, wo zwei Männer auf Schmetterlingsjagd gehen? Aber dass es mich so gefangen nimmt, hätte ich mir nie zu träumen gewagt. Die Mischung aus zwei unglaublich besonderen und sympathischen Protagonisten, dem australischen Outback, dem spirituellen Aboriginal-Touch und den wunderschönen blauen Schmetterlingen ist einfach unglaublich.

Dave, der von allen genannte ‚one-woman‘ Mann hat fest geglaubt, dass er mit Denise, mit der er von Anfang an zusammen war, alt werden würde, doch Denise hatte da einen andere Vorstellung. Und obwohl sie getrennt sind, sind sie noch immer Freunde. Dass es dann gerade ein Mann ist, der ihn aus seiner Einsamkeit holt, hätte er sich nicht gedacht, aber mit seiner sympathischen englischen Art kann man Nicholas eigentlich nur verfallen.

You matter to me. If not to the sky…

Nicholas sucht die Schmetterlinge aus einem bestimmten Grund, den ich hier nicht weiter ausführen möchte, da ich es niemals so schön wiedergeben könnte wie es in dem Buch geschrieben steht. Aber der Grund hat mein Herz berührt und lässt es auch jetzt noch nicht los.

Es gibt nur wenig Nebenprotagonisten, aber diese sind wirklich toll. Ich mag Denise, die eigentlich nichts mehr will, als dass Dave endlich glücklich wird. Ich mag Charlie, der diese Aboriginal Spiritualität vorantreibt und natürlich die Schmetterlinge, denn diese nehmen einen so wichtigen Teil in der Geschichte ein, und alleine an die Szene zu denken, als Nicholas sie das erste Mal sah, weckt in mir das Gefühl die Geschichte noch mal in die Hand zu nehmen.

Ihr seht, ich bin vollkommen begeistert und kann diese Geschichte jeden empfehlen, der eine wunderschöne Romanze lesen möchte. Von mir gibt es daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den zweiten und dritten Band. Schön, dass ich die beiden noch nicht gehen lassen muss.

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