“Wolfsong” von Tj Klune

“Wolfsong” von Tj Klune

@ Dreamspinner Press | Cover

Zuallererst: Ich bin ein riesiges Klune-Fangirl. Als ich hörte, dass „Wolfsong“ von Gestaltwandlern handelt, war ich wirklich neugierig, ob ihm auch dieses Genre liegt. Und was soll ich sagen? Verdammt noch mal, und wie es ihm liegt. „Wolfsong“ ist definitiv eines der besten Bücher, die ich heuer gelesen habe, und allgemein eines der Besten dieses Genres.

Der Plot erstreckt sich über ein Jahrzehnt, beginnend mit dem 12-jährigen Oz, der von seinem alkoholabhängigen Vater, kurz bevor dieser auf Nimmerwiedersehen verschwand, immer wieder zu hören bekommen hat, dass er wertlos und dumm sei. Mit 16 lernt Oz den überaus gesprächigen Joe kennen, der Oz gleich als sein persönliches „Ein und Alles“ betitelt. Mit 17 wird Oz klar, dass es nicht nur Menschen, sondern auch Gestaltwandler und Magie gibt. Er lernt, was es heißt, Teil eines Rudels zu sein und es färbte seine Welt in die Farben Rot, Orange und Violett. Mit 23 holt sie die Vergangenheit ein, indem das Monster, das Joe als Kind entführte und folterte, wieder zurückkehrt und alles verändert. Rasend vor Wut und Trauer, jagt Joe dem Monster nach, Ox und einen Teil des Rudels zurücklassend. Es soll 3 Jahre, 1 Monat und 26 Tage dauern, ehe Joe wieder nach Hause kommt …

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Es ist schwer, „Wolfsong“ in Worte zu fassen, da es einen sprachlos zurücklässt. Dieses Buch hat alles, was man sich wünscht. Es handelt von Liebe, Familie, Trauer, Wut, Vergebung, und so vielem mehr. Es lässt einen lachen, heulen, verzweifeln, seufzen, hoffen. Und das vom Anfang bis zum Ende. Die Geschichte ist lebendig und lässt einen einfach nicht mehr los. Man leidet und fühlt mich Oz, der über sich hinauswächst und lernt, dass er so viel mehr ist, als ihm sein Vater weismachen wollte. Der lernt, dass es egal ist, ob man Gestaltwandler oder Mensch ist, dass man trotzdem immer einen Platz in einem Rudel haben kann und nicht weniger wert ist. Der lernt, dass er für einige die Welt bedeutet.

Das ist keine typische Gestaltwandlergeschichte, es ist so viel mehr. Es ist eine Reise, die einer Achterbahnfahrt gleicht, und wo man am Ende das Gefühl hat, selbst Teil des Rudels zu sein.

Wenn ich könnte, würde ich dem Buch 10 Sterne geben. Und daher kann ich es nur uneingeschränkt empfehlen. :-)

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