„Schloss und Schlüssel“ von Z Allora

„Schloss und Schlüssel“ von Z Allora

@ Dreamspinner Press | Cover

Als wir Zack das erste Mal treffen, ist er gerade 18 Jahre alt und hat angefangen als Roadie für die Band seines Bruders zu arbeiten. Dort trifft er zum ersten Mal Andrew, der sieben Jahre älter als Zack ist und noch dazu der Bruder von Zacks Freund. Und so beginnt eigentlich das Problem. Andrew und Zack fühlen sich zueinander hingezogen, doch Andrew möchte die Beziehung von seinem Bruder nicht zerstören, sollte es mit ihm und Zack nicht klappen. Außerdem hält er Zack für zu jung.

Zack gefällt das natürlich gar nicht, doch er übt sich in Geduld und möchte erst mal seine Neigungen verstehen und auch mehr darüber erfahren. Deshalb wird er Mitglied im Club Entwined, einem BDSM-Club, wo er aber zufällig auf Andrew trifft. Die beiden werden zu Freunden, doch insgeheim möchte Zack mehr und setzt dann alles auf eine Karte. Nur leider bricht ihm Andrew das Herz. Nachdem er dann auch noch eine schlechte Erfahrung als Sub macht, wird er zum Dom, und möchte all den Subs diese schlechte Erfahrung ersparen. Die Subs lieben ihn, aber er selbst verzehrt sich eigentlich nach etwas anderem. Und das für ungefähr zwei Jahre.

Die Liebe zu Andrew ist nie vergangen und urplötzlich bekommt er die Chance, Andrew nah zu sein. Und wenn es auch nur für eine begrenzte Zeit ist.

Ich mochte Andrew und Zack. Sie sind beide sehr interessante und tolle Charaktere, auch wenn ich sie ab und zu hätte gegen die Wand klatschen können. Man merkt, dass die beiden füreinander bestimmt sind und wenn sie aufeinandertreffen sprühen die Funken, sie passen einfach perfekt zusammen. Aber sie machen es sich nicht leicht und ab und zu hatte ich fast schon die Angst, dass sie es nicht schaffen würden.

Ich habe Andrews Beweggründe am Anfang, warum er keine Beziehung mit Zack eingehen möchte, schon zum Teil verstanden, dennoch konnte ich es nicht so ganz nachvollziehen. Näher möchte ich darauf aber nicht eingehen, da ich euch ja sonst die Vorfreude verderben würde.

Auch die Nebenprotagonisten sind wundervoll ausgearbeitet und man schließt sie ebenso gleich ins Herz. Auch ihnen fällt es schwer, Andrew und Zack dabei zuzusehen, wie sie sich immer weiter quälen. Doch über den Schatten springen können die beiden einfach nicht, und wenn sie dann mal einen Schritt aufeinander zugehen, wird der oft wieder nach hinten gegangen. Dennoch hat mich das ewige Hin und Her nicht genervt, im Gegenteil, je mehr sie sich voneinander entfernten, desto mehr wollte ich sie endlich zusammen sehen.

Und das Ende macht das ganze Bangen und Hoffen definitiv wieder gut. Die Geschichte hat mich wirklich mitfiebern lassen und daher kann ich dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen.

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