“Liebe schreibt die Zukunft neu” von Andrew Grey

“Liebe schreibt die Zukunft neu” von Andrew Grey

Band 11 der Liebe-Reihe

@ Cursed Verlag | Cover

Geoff und Eli sind schon seit mehr als zehn Jahren ein Paar, lieben sich noch so wie am Anfang und haben sich ein gemeinsamen Leben aufgebaut. Dieses Leben ist umso perfekter seit sie ihren Sohn Jakey haben. Doch eine unerwartete Diagnose bringt all das ins Wanken und urplötzlich sieht sich Geoff damit konfrontiert, dass er seine große Liebe verlieren könnte. Doch zum Glück stehen ihnen ihre Freunde bei und man sieht einmal mehr, dass Familie nicht unbedingt mit Blutsverwandtschaft zu tun hat.

Ich mochte Geoff und Eli, sogar sehr gerne. Ich fand ihre Reaktionen und ihr Verhalten sehr nachvollziehbar. Gerade so eine Diagnose kann einem den Boden unter den Füßen wegreißen und man lernt sich, Entscheidungen und das Leben in speziellen zu hinterfragen und manchmal sogar neu zu bewerten. Bei Eli ist es genauso, gerade jetzt in dieser Zeit wo er gegen die Krankheit ankämpft, denkt er auch über seine ursprüngliche Familie nach, die ihm den Rücken zugekehrt hat, als er mit Goeff zusammenkam. Ständig gefangen zwischen dem Gedanken, dass er für sie gestorben ist, aber dennoch sich nach ihnen sehnt und wissen will, wie es ihnen geht, setzt ihm das zusätzlich zu. Dennoch ist Eli nie trostlos, er will kämpfen – für sich, für seine Familie. Und so rutscht diese Geschichte nie ins hoffnungslose ab.

Auch Geoff hat mit sich und seiner Vergangenheit zu kämpfen, so hat er schon seinen Vater an diese Krankheit verloren und ist daher ständig zwischen dem Gefühl alles zu verlieren und dem Gefühl für die anderen, speziell für Eli und Jakey, stark sein zu müssen, gefangen. Das ist nicht leicht, und zu sehen wie der eigene Partner leidet erst recht nicht. Aber auch Geoff kämpft und das ist wirklich schön zu lesen.

Die Nebencharaktere sind wunderbar, vor allem da wir sie schon aus den vorherigen Bänden kennen. Und sie fügen sich natürlich in die Geschichte ein. Besonders Jakey fand ich großartig, ich lieben den kleinen Kerl.

Dennoch gab es ein paar Punkte, die mich einfach gestört haben. Teilweise kam es mir einfach zu schnell erzählt vor, so rast das Buch an manchen Stellen regelrecht dahin – und dieses Problem hatte ich schon bei einigen von Andrews Büchern. Auch gewisse Nebenstränge, so wie der von Raine und Jonah, werden dann nicht näher verfolgt und mit einem Satz irgendwie abgetan. Das finde ich sehr schade, weil es mich etwas ratlos zurückgelassen hat.

Aber alles in allem kann ich das Buch jedem ans Herz legen und daher gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.

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