“Cowboys im zahmen Osten” von Andrew Grey

“Cowboys im zahmen Osten” von Andrew Grey

@ Dreamspinner Press | Cover

Brighton erbt von seinem Großvater ein Fleckchen Farmland in einem städtischen Außenbezirk von Baltimore. Die Farm ist schon seit Ewigkeiten in Besitz seiner Familie und obwohl es einfacher wäre sie zu verkaufen, so möchte Brighton das nicht. Er möchte sie wiederbeleben und dem Erbe seines Großvaters gerecht werden. Es gibt nur ein Problem, er braucht hilfe, da er selbst seit einem Unfall auf einen Krückstock angewiesen ist.

Tanner arbeitete bis vor kurzem auf einer Ranch in Montana, aber der Vater seines nun Ex-Freundes ist der Besitzer dieser Farm und hat Tanner somit von dieser geschmissen. Doch er erhält die Chance, auf Brightons Farm zu arbeiten. Doch auch Tanner hat mit etwas zu kämpfen, so ist es ihm mehr als peinlich, dass er stottert.

Beide fühlen sich von dem jeweils anderen auf Anhieb angezogen, aber Brighton zweifelt, ob er sich einem Angestellten nähern soll, und überhaupt, wieso soll der sich ausgerechnet für ihn interessieren? Doch plötzlich taucht auch noch Tanners Ex-Freund auf und das Chaos ist perfekt. Werden die beiden das schaffen?

Brighton und Tanner sind zwei sehr sympathische Charaktere, die beide auf ihre eigene Art und Weise mit etwas zu kämpfen haben. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, passen sie sehr gut zusammen. Tanner mit seiner Unsicherheit bezüglich seines Stotterns und Brighton bezüglich seines ziemlich verletzten Beines, sodass er sich überflüssig und als nicht gut genug für Tanner befindet.

Klingt eigentlich nach großem Drama, aber gibt es hier nicht. Diese Unsicherheiten nehmen nie zu sehr Oberhand. Und ich denke, genau das tut dem Buch auch gut. Das hätte auch nicht zu den beiden gepasst.

Brigtons Tante ging mir persönlich ein wenig zu sehr auf die Nerven, und auch diverse Intrigen von ihr waren mir einfach ein wenig too-much. Diese Energie hätte man mehr in Brighton und Tanner und ihre aufkeimende Beziehung stecken können, denn ein paar Seiten mehr hätten dem Buch sicherlich nicht geschadet.

Aber alles in allem ein solides Werk von Andrew Grey, das ich gerne gelesen habe. Und was soll ich sagen? Ich liebe Farmjungs und Cowboys. ;-) Deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung.

Weitere Meinungen zum Buch gibt’s bei Mathilda, Ulla, Elke, Sabrina und Die Welt der Gedanken.

Loading Likes...

Hinterlasse einen Kommentar

  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: